Als diesen Mittwoch die Sonne schien, haben wir gleich die Chance genutzt und der ZOOM-Erlebniswelt in Gelsenkirchen einen Besuch abgestattet. Neben den üblichen Verdächtigen von Löwe, Biber und Co. habe ich dort zwei Tiere erlebt, die einfach zu kurios sind, um sie nicht mit dem World Wide Web zu teilen: Das Husumer Protestschwein und den Baumstachler.
Zuerst das Schwein, das allein wegen des interessanten Namens begutachtet werden musste. Auf den ersten Blick: Ein normales Schwein in rot-weiß. Warum protestiert es bzw. wogegen? Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die inzwischen vom Aussterben bedrohte Sau in Nordfriesland gezüchtet. Den dort ansässigen Dänen war es damals verboten, ihre Flagge zu hissen, und so züchteten die Protestler kurzerhand ihre “lebende Flagge”: Das Protestschwein. Das regt doch die Phantasie an, was für Protesttiere sollte es noch geben?
Das zweite kuriose Tiernovum war für mich der Baumstachler. Der kleine nachtaktive Stachelschweinverwandte überzeugte nicht nur durch seinen Namen und das knuffige Äußere, sondern sorgte vor allem durch sein torkelnde Tanzeinlage für Unterhaltung. Kurzfristig habe ich überlegt, ein Video von dem armen Tier zu drehen, habe mich dann aber dagegen entschieden. Macht nichts – denn Dank Youtube gibt es vom gleichen Gelsenkirchener Stachler jede Menge Tanzvideos:








