Challenge: 1 Buch, 1 Satz

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Beim Schreiben sind Grenzen allgegenwärtig. Satzgrenzen, Platzgrenzen, Stilgrenzen – besonders im journalistischen Alltag müssen Einleitungen angepasst, Absätze verlängert und Wörter gestrichen werden. Dabei habe ich selbst die Erfahrung gemacht, dass es jedes Mal aufs Neue zu lernen gilt, diese Grenzen nicht als Einschränkungen zu begreifen, sondern als Herausforderung, dennoch etwas Kreatives zu schaffen. Das braucht nicht nur eine gewisse geistige Einstellung die Limitierungen als natürlich gegeben zu betrachten, sondern vor allem auch Übung. Darum fordere ich mich dieses Jahr selbst heraus und lade dazu ein, bei meiner Challenge “1 Buch, 1 Satz” mitzumachen.

Das prägnante Zusammenfassen von Informationen und Meinungen ist eine Fähigkeit, die es sich zu trainieren lohnt. Da im Alltag aber nie so viel Zeit übrig ist, wie man gerne hätte, braucht es als Grundlage Informationsstoff, der sowieso schon “vorhanden” ist und keine gesonderte Recherche mit sich bringt. Lesen gehört so oder so zu meinem Alltag und ich bin sicher, dass sich das in diesem und den kommenden Jahren auch nicht ändern wird. Daher ist Literatur meine Informationsquelle der Wahl. Ich bin mir aber sicher, dass die Challenge genauso gut mit anderen Medien wie Filmen oder Games funktionieren würde (falls jemand darauf Lust hat).

Die Aufgabe:

Fasse deine Meinung zu jedem in 2014 gelesenen Buch in nur einem Satz zusammen.

Twitter beweist ja tadellos, dass man in 140 Zeichen allerhand aussagen kann. Ich werde also jetzt jedes Vierteljahr hier meine zuletzt gelesenen Bücher und meine Meinung dazu in Kurzform präsentieren. Zur Einstimmung, habe ich mir einen Satz bereits zurecht gelegt:

George R. R. Martin, Der Heckenritter von Westeros: Das Urteil der Sieben:

Ein etwas märchenhafteres Lied von Eis und Feuer mit mehr Ritterlichkeit und weniger Toten, aber einer genauso immersiven Welt voller interessanter Charaktere.

Bildquelle: flickr;hashir

O re o re o re o – Creme oder Keks?

Die Frage, ob die helle oder die dunkle Seite der OREO-Cookies besser schmeckt, lässt Menschen seit Jahrzehnten nicht los. Nun sind einige tapfere Individuen ausgezogen, um mit technischem Geschick und Keks-Know-How der Menschheit die Erlösung zu  bringen: Den OREO-Seperator! Zumindest wollen uns das die neuesten Videos des OREO-Youtube-Channels weismachen.

Unter dem Motto “Something we can all disagree on” präsentiert OREO verrückte Wissenschaftler und Maschinen und nimmt sich dabei die ganze Zeit selbst aufs Korn. Und das funktioniert fürs Marketing ganz wunderbar, denn Physiker David Neevel und seine Konstruktion, die u.a. mit einem kleinen Spatel die Creme vom Keks kratzt, haben schon über 3 Millionen Views erzeugt.

Der Clou bei der Sache ist, dass die Community anscheinend nicht ganz sicher ist, ob Mr. Neevel seine Aktion ernst meint oder nicht. Kommentare wie “It’s a pretty cool machine, [...]But, it is easier to just catch a knife, separate the cookies and take off the cream” machen klar, dass OREO sich mit der Präsentation seiner Videos anscheinend genau zwischen dem “Sowas macht doch keiner, das ist Marketing” und “Naja, wer weiß, im Internet machen viele Leute verrückte Dinge…” bewegt.

OREO muss nicht an seiner Markenbekanntheit arbeiten, zumindest nicht in den USA. Vielmehr ist ihre ganze Strategie (dazu gehört auch die ziemlich lustige Facebook-Seite) darauf ausgelegt, sympathisch und vor allem verspielt zu wirken. Denn das funktioniert im Internet ziemlich gut. O re o re o re o….

Crysis’ apokalyptischer Facebook Countdown

Crysis

Wie man das virale Potential von Facebook nutzt, zeigt uns das Team der deutschen Facebook-Page von Crysis. Was es dazu braucht: Geniale Artworks, ein direkter Bezug zur Zielgruppe und die Möglichkeit, etwas abzustauben.

7 Tage, 7 Städte. Am 21. Februar erscheint Crysis 3 in den Geschäften und die Facebook-Seite hat gestern passenderweise mit einem Countdown begonnen, der den apokalyptischen Crysis-Style auf Köln, Frankfurt, Hamburg, Berlin, München, Bern und Wien niederfahren lässt. Das Kunstwerk um den zerstörten Kölner Dom hat es innerhalb eines Tages auf über 14.000 Shares und über 7.500 Likes gebracht. Auch das heute gepostete Frankfurter Szenario wurde schon über 3.000 mal viral unter die Leute gebracht.

Warum? Erstes: Geniale Bilder ziehen immer auf Facebook, die Ästhetik der Szenen lässt sich einfach nicht abstreiten. Zweitens: Man muss kein Crysis-Fan sein, um die Bilder zu verstehen. Die Wahrzeichen der größten Städte Deutschlands in einer fernen Zukunft sind auch für Nicht-Gamer zugänglich. Drittens: Ein Fan bekommt das Artwork als Leinwand-Druck nach Hause geliefert. Die Zielgruppe jubelt. Geil.

Facebook-Gewinnspiele, die schnell und einfach zu machen sind und keine Applikationen brauchen, funktionieren immernoch am besten. Einfach mal das Bild teilen und schon ist man im Lostopf. Das Problem: Wenn man es ganz genau nimmt, ist eine Facebook-Aktion als Grundlage für ein Gewinnspiel vom Social Media Giganten rechtlich nicht gern gesehen.

Aber wir wollen es ja mal nicht so genau nehmen. ;)  Ich freue mich schon auf Berlin!

Ich bin Buchflüsterer!

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Wer gerne liest, freut sich darüber, Bücher geschenkt zu bekommen. Wer gerne schreibt, freut sich zudem, etwas über Bücher schreiben zu können. Darum habe ich mich auch darüber gefreut, als einer von 50 Buchflüsterer von buecher.de ausgesucht worden zu sein. Ich bekomme jetzt in unregelmäßigen Abständen ein Buch zugeschickt, das noch nicht veröffentlicht wurde. Die Aufgabe: Es lesen und rezensieren bevor es offiziell in den virtuellen Läden steht. Continue reading

Darf’s ein bisschen 3D sein?

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Ganz aufgeregt hatte ich die Ankündigung auf der E3-Pressekonferenz mitverfolgt: 3D ohne Brille, Zelda, Mario, Fox – das klang ziemlich gut. Beim Ausprobieren im Geschäft war der 3D-Effekt zwar ganz nett, aber den Preis von Nintendos neuestem Handheld konnte das für mich nicht ganz rechtfertigen. Jetzt senkt der japanische Spielehersteller den Preis drastisch.

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